Eberspächer setzt Transformation erfolgreich fort
Esslingen (Deutschland), 6. Juni 2025 – Trotz eines herausfordernden Geschäftsjahres 2024 und sinkenden Umsätzen in allen Geschäftsbereichen setzt die Eberspächer Gruppe die Transformation erfolgreich fort. Mit einer deutlichen operativen Verbesserung und klarem Fokus auf Fertigungsexzellenz erschließt das Unternehmen neue Geschäftsfelder.
Der Rückblick auf das Geschäftsjahr 2024 für die Eberspächer Gruppe fällt verhalten aus. Eberspächer bekam die globalen Unsicherheiten und nachlassende Dynamik der internationalen Industrieproduktion insbesondere in der zweiten Jahreshälfte negativ zu spüren. Dies betraf alle Geschäftsbereiche. Zudem erfuhren Produkte rund um die E-Mobilität signifikant geringere Abrufe als erwartet. Der Konzernumsatz der Unternehmensgruppe Eberspächer sank um 16,0 % auf 5.333,2 Mio. EUR (Vorjahr: 6.349,0 EUR). Der Nettoumsatz, bereinigt um durchlaufende Posten wie Monolithe*, minderte sich um 9,0 % auf 2.731,7 Mio. EUR. Diese Entwicklung ist durch Veränderungen im Produktmix und damit auf einen geringeren Anteil an durchlaufenden Posten sowie niedrigere Edelmetallpreise zurückzuführen. Das rein operative Ergebnis, bereinigt um Sondereffekte und Einmalaufwendungen im Rahmen der Transformation, beträgt 114,1 Mio. Euro (Vorjahr: 58,0 Mio. EUR). Trotz des Umsatzrückgangs konnte das operative Ergebnis deutlich verbessert werden. Maßgeblich dazu beigetragen haben eingeleitete Kostensenkungs- und Restrukturierungsmaßnahmen sowie der konsequente Fokus auf Fertigungsexzellenz in den weltweiten Werken. In über 30 Ländern beschäftigte das Unternehmen 10.680 Mitarbeitende, davon rund 3.600 in Deutschland.
Ausblick
„Unseren Kurs der Technologieoffenheit setzen wir weiterhin fort“, unterstreicht Martin Peters und weiter: „Wir sind im Kern Technologieanbieter und transferieren bestehendes Knowhow in neue Geschäftsfelder, auch außerhalb der Automobilindustrie. Dies eröffnet Chancen für den langfristigen Erfolg bei sich ändernden Marktbedingungen.“ Dazu zählt der Bereich Wasserstoff. Um die Verfügbarkeit von Wasserstoff zu erhöhen, entwickelte Purem by Eberspächer im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit Topsoe ein Konzept für die industrielle Fertigung von Hochtemperaturelektrolyseuren. Die ersten beiden Vier-Tonner lieferte der Abgas- und Akustikspezialist der Unternehmensgruppe Anfang Juni an das dänische Technologieunternehmen aus.
Zugleich bleibt das aktuelle Geschäftsjahr durch die hohe Volatilität in den Märkten herausfordernd. „Unser Fokus liegt daher in maximaler Flexibilität in unserem Handeln sowie auf der Steigerung der Effizienz und Wettbewerbsfähigkeit im Kerngeschäft. Dazu entfalten die eingeleiteten Transformationsmaßnahmen der vergangenen Jahre Wirkung“, fasst Martin Peters zusammen.
*Monolithe sind mit Edelmetall beschichtete Komponenten, die in Abgassystemen (Katalysatoren) verbaut werden und nicht zur Wertschöpfung beitragen.
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Über Eberspächer:
Die Eberspächer Gruppe zählt mit rund 10.700 Mitarbeitenden an 80 Standorten weltweit zu den führenden Systementwicklern und -lieferanten der Automobilindustrie. Das Familienunternehmen mit Sitz in Esslingen am Neckar steht für innovative Lösungen in der Abgastechnik, Fahrzeugelektronik und Klimatisierung für unterschiedliche Fahrzeugtypen. Die Eberspächer Komponenten und Systeme sorgen für mehr Komfort, höhere Sicherheit und eine saubere Umwelt im mobilen Alltag. Bei mobilen und stationären Brennstoffzellen-Anwendungen, synthetischen Kraftstoffen und der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger ist Eberspächer Wegbereiter für zukünftige Technologien. 2024 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 5,3 Milliarden Euro. Der um durchlaufende Posten bereinigte Nettoumsatz belief sich auf 2,7 Milliarden Euro.
