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21.05.2026

Eberspächer behauptet sich in herausforderndem Marktumfeld

- Geschäftsjahr 2025 wirtschaftlich insgesamt positiv

- Umsatzrückgang durch geopolitische Einflüsse

- Guter Start in 2026 dank zukunftsgerichteter Aufstellung

Esslingen (Deutschland), 21. Mai 2026 – Eberspächer behauptet sich im vergangenen Jahr in einem herausfordernden Marktumfeld und erzielt ein starkes operatives Ergebnis. Mit innovativen Produkten und neuen Partnerschaften stellt sich das Unternehmen zukunftsgerichtet auf.

„Trotz eines anspruchsvollen Umfelds haben wir im vergangenen Jahr erneut gezeigt, dass unser Transformationskurs wirtschaftlich erfolgreich ist. Wir erzielten ein operatives Ergebnis, das sich innerhalb der Automobilzulieferindustrie sehen lassen kann“, fasst CEO Jörg Steins das vergangene Geschäftsjahr zusammen. Das rein operative Ergebnis, bereinigt um Sondereffekte und Einmalaufwendungen, beträgt 86,3 Mio. Euro. Das Unternehmen entwickelte sich technologisch, organisatorisch und operativ systematisch weiter, um wettbewerbsfähig handeln zu können. Die signifikante Verbesserung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit auf 194,0 Mio. EUR (Vorjahr: 160,1 Mio. EUR) verdeutlicht die Wirksamkeit der eingeleiteten Maßnahmen. Der Konzernumsatz der Unternehmensgruppe Eberspächer verringerte sich um 6,6 % auf 4.979,8 Mio. EUR (Vorjahr: 5.333,2 Mio. EUR). Sinkende Umsätze verzeichneten dabei alle Geschäftsbereiche in einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld insbesondere auch aufgrund von Wechselkurseffekten. Der Nettoumsatz, bereinigt um durchlaufende Posten wie Monolithe*, minderte sich um 7,3 % auf 2.531,3 Mio. EUR (Vorjahr: 2.731,7 Mio. EUR). Die Mitarbeiterzahl blieb 2025 auf ähnlichem Niveau. Das Unternehmen beschäftigte weltweit 10.374 Mitarbeitende (Vorjahr: 10.680), davon rund 3.300 in Deutschland.

Stärke durch internationale Präsenz und neue Geschäftsfelder
Als Technologieanbieter mit Systemkompetenz transferiert Eberspächer bestehendes Knowhow in neue Geschäftsfelder, auch außerhalb der Automobilindustrie. Dazu schlossen die Esslinger gezielte Partnerschaften, unter anderem mit dem dänischen Unternehmen Topsoe (Elektrolyseur-Druckbehälter für die Wasserstoffgenerierung) sowie dem niederländischen Spezialisten Zeliox für Energiespeicher-Systeme. Die Weiterentwicklung unterstreichen Produkteinführungen im vergangenen Jahr: Dazu zählen Batteriegehäuse aus hochfestem Stahl mit Kundennominierungen in China, 800-Volt-Heizlösungen für E-Fahrzeuge, ebenso wie ein ganzheitliches Portfolio für Brennstoffzellen-Systeme oder die Direct Air Capture Technologie, die CO2 aus der Atmosphäre abscheidet.
Der internationale Fertigungsverbund mit rund 40 Produktionsstandorten in mehr als 30 Ländern macht das Unternehmen zudem widerstandsfähig gegenüber Zöllen und geopolitischen Verschiebungen. „Die Märkte bleiben volatil und die Spielregeln ändern sich – wir definierten unsere Rolle neu und antworteten mit Flexibilität, Tempo und Innovation. Dabei erzielten wir enorme Fortschritte und bewerten die wirtschaftliche Entwicklung des Geschäftsjahres insgesamt als positiv“, resümiert Jörg Steins.

Ausblick
„1865 – 2025, das sind 160 Jahre Erfahrung aus unserem Hause und für uns als Familienunternehmen kein Ruhekissen, sondern Verpflichtung, Zukunftstechnologien aktiv voranzutreiben,“ blickt der geschäftsführende Gesellschafter Martin Peters positiv nach vorne. Das aktuelle Jahr prägen unverändert geopolitische Unsicherheiten und ihre Auswirkungen auf die weltweiten Marktentwicklungen. Zudem steigt der Wettbewerbsdruck insbesondere aus Asien. „Der Schlüssel ist Resilienz. Unsere Unternehmenssteuerung erfolgt daher mit Fokus auf Profitabilität unter Berücksichtigung regionaler Unterschiede und wesentlich kürzerer Planungszyklen,“ ergänzt Jörg Steins. In den ersten Monaten 2026 verzeichnet die Gruppe dank einer weiteren Stabilisierung und planmäßiger Kundennachfrage in allen Bereichen einen positiven Geschäftsverlauf. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Eberspächer eine deutliche operative EBIT-Verbesserung.

Nachhaltigkeit 2025
Auf dem Weg, bis 2030 CO2-neutral zu produzieren, erreichte die Gruppe wichtige Meilensteine. Seit der Erfassung im Jahr 2019 reduzierten sich die produktionsbezogenen CO2-Emissionen um 59 %. Die stromverbrauchsinduzierten CO2-Emissionen konnten sogar um 70 % verringert werden. Dazu tragen, neben der gezielten Senkung des Energieverbrauchs, der erhöhte Bezug von Grünstrom und die Eigennutzung von Photovoltaik bei. Als Technologieanbieter entwickelt Eberspächer nachhaltige Produkte, wie Klimasysteme mit Propan und übernimmt Verantwortung entlang der Lieferkette durch den Einsatz von nachhaltigem Stahl für Abgasreinigungssysteme. Die zukunftsgerichteten Nachhaltigkeitsaktivitäten in den drei Handlungsfeldern Green Footprint, People und Innovationen fasst der neu erschienene Nachhaltigkeitsbericht 2025 zusammen.
 

Einen umfassenden Überblick über das Geschäftsjahr 2025 der Eberspächer Gruppe liefert der Jahresbericht.
 

*Monolithe sind mit Edelmetall beschichtete Komponenten, die in Abgassystemen (Katalysatoren) verbaut werden und nicht zur Wertschöpfung beitragen. 

 

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Über Eberspächer:
Die Eberspächer Gruppe zählt mit rund 10.400 Mitarbeitenden an 80 Standorten weltweit zu den führenden Systementwicklern und -lieferanten der Automobilindustrie. Das Familienunternehmen mit Sitz in Esslingen am Neckar gestaltet technologische Veränderungen aktiv und entwickelt Zukunftslösungen für den Automobilmarkt und darüber hinaus. Der Fokus liegt dabei auf bestehenden und neuen Geschäftsfeldern wie Abgastechnologie, Thermomanagement, Fahrzeugelektronik, Wasserstoff, Energiespeicherung und Software. Bei klassischen Antrieben und in der E-Mobilität sorgen die Komponenten und Systeme für mehr Komfort, höhere Sicherheit und eine saubere Umwelt. Bei der Nutzung von Wasserstoff als Energieträger ist Eberspächer Wegbereiter für zukünftige Technologien in der Mobilität und Industrie. 2025 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Umsatz von rund 5,0 Milliarden Euro. Der um durchlaufende Posten bereinigte Nettoumsatz belief sich auf 2,5 Milliarden Euro.

 

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Eberspächer behauptet sich in herausforderndem Marktumfeld
Der Standort Esslingen vereint Unternehmenszentrale und Entwicklungszentrum und ist ein Ort für Innovation und Fortschritt.
Eberspächer behauptet sich in herausforderndem Marktumfeld
Jörg Steins, CEO Eberspächer Gruppe (links) und Martin Peters, Geschäftsführender Gesellschafter.