Lernen durch Machen
Ein eigenes Projekt im Bereich Nachhaltigkeit entwickeln, Entscheidungen treffen und Verantwortung übernehmen – das machen Auszubildende und DHBW-Studierende bei der Eberspächer Junior Company.

29. Juli 2026 – Wasserstoff gilt als einer der vielversprechendsten Energieträger der Zukunft. Mit diesem Thema beschäftigte sich das aktuelle Team der Junior Company bei Eberspächer und setzte seine Ideen direkt in die Praxis um. Entstanden ist ein hybrider Modell-Lkw mit Brennstoffzelle – eine Weiterentwicklung des Konzepts aus dem Jahr 2024. Der Weg dorthin war mindestens genauso wertvoll wie das fertige Ergebnis. Denn die Junior Company bietet Auszubildenden und DHBW-Studierenden bei Eberspächer die Möglichkeit, für ein Jahr ein Projekt eigenverantwortlich zu gestalten. Dabei übernehmen sie Aufgaben, die später im Berufsleben relevant werden: Ziele definieren, Budgets im Blick behalten, Arbeitspakete koordinieren und Entscheidungen treffen.
VOM MODELL-PKW ZUM MODELL-LKW
Für das diesjährige Team war schnell klar, dass das Wasserstoff-Modellauto aus dem Projektjahr 2024 die Grundlage sein sollte. Das Ziel war schnell klar: Das Pkw- zu einem Lkw-Modell weiterzuentwickeln. Aus ersten Ideen entstand Schritt für Schritt ein konkretes Konzept, das technisches Know-how mit kreativem Projektmanagement verband. Doch damit nicht genug – auch vielseitige Präsentationskonzepte für das Fahrzeug sollten aufgesetzt werden, die auf Events oder bei Kundengesprächen zum Einsatz kommen.

AN HERAUSFORDERUNGEN WACHSEN
Die Umsetzung stellte die Teilnehmenden vor unterschiedliche Herausforderungen. Neben der Beschaffung und Anpassung einzelner Komponenten mussten technische Anforderungen definiert, Sicherheitsaspekte berücksichtigt und verschiedene Lösungsansätze bewertet werden. Gerade diese Vielfalt machte das Vorhaben spanndend. Unterschiedliche fachliche Hintergründe ergänzten sich und ermöglichten es, Aufgaben gemeinsam zu lösen. Wo Wissen fehlte, wurde es eigenständig erarbeitet. So entstanden nicht nur technische Lösungen, sondern ebenso neue Kompetenzen in anderen Bereichen: Kurzerhand entschied sich das Projektteam dazu, einen Imagefilm zu realisieren, der die Produktvielfalt von Purem by Eberspächer anhand des neuen Modell-Lkw aufzeigt.
POSITIVES FAZIT
Für Ausbildungsleiterin Stefanie Melzer liegt darin der besondere Wert des Programms: „Die Teilnehmenden bringen neue Perspektiven ein und hinterfragen bestehende Denkweisen. Gleichzeitig gewinnen sie Einblicke in unternehmerische Zusammenhänge, die weit über die klassische Ausbildung hinausgehen. Es ist großartig zu beobachten, wie aus einzelnen Personen im Laufe der Zusammenarbeit ein eingespieltes Team wird.“ Auch die Projektverantwortlichen Max Johst, Elyssa Heim und Luis Haußmann ziehen ein positives Fazit: „Die Möglichkeit, ein Thema eigenständig voranzutreiben und dabei Verantwortung für Ergebnisse zu übernehmen, erweitert den Blick auf Unternehmensprozesse nachhaltig. Gleichzeitig wird deutlich, wie wichtig klare Prioritäten, gute Abstimmung und Eigeninitiative für den Projekterfolg sind”, resümiert Elyssa Heim.
Das fertige Modellfahrzeug bleibt über die Laufzeit der Junior Company hinaus ein sichtbares Ergebnis des Projekts. Es zeigt, wie praxisnahes Lernen junge Menschen dabei unterstützt, Verantwortung zu übernehmen, ihre Fähigkeiten auszubauen und gemeinsam innovative Ideen umzusetzen. Gleichzeitig macht das Modell moderne Fahrzeugtechnologien erlebbar: Es bietet Interessierten, insbesondere jungen Menschen, sowie Kunden einen anschaulichen Einblick in die Kompetenzen und Lösungen von Purem by Eberspächer. Dabei wird erlebbar, wie zukunftsweisende Mobilitätskonzepte entstehen und in der Praxis Wirklichkeit werden.
