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Die Zukunft beginnt grün

Eberspächer setzt auf große und kleine Maßnahmen zur Reduzierung des CO2-Fußabdrucks – ob im Umgang mit Ressourcen, der Nachhaltigkeit der Produkte oder in der Zusammenarbeit mit Kunden. Im Fokus steht dabei unter anderem der Einsatz zukunftsfähiger Materialien.

4. Februar 2026 – Innovationen, und zwar nachhaltig: Durch den Einsatz von CO2-reduziertem Edelstahl und einer starken Team­leistung gestaltet Eberspächer die Mobilität von morgen verantwortungs­voll und klima­freundlich. Das Pilot­projekt am Standort in Wilsdruff zeigt, wie es geht.

RESSOURCENSCHONENDE MATERIALIEN

Für mehr Verantwortungs­bewusstsein in der gesamten Wertschöpfungs­kette verfolgt Eberspächer viele verschiedene Maßnahmen: von ressourcen­schonendem Umgang über zukunfts­weisende Produkte bis zur engen Zusammen­arbeit mit Kunden für eine optimierte Liefer­kette. Im Rahmen eines Pilot­projekts stand im Jahr 2025 im Purem by Eberspächer Werk Wilsdruff der Einsatz von CO2-reduziertem Edelstahl im Fokus. Dort erfolgte die Umstellung einer Fertigungs­linie von Abgas­reinigungs­systemen eines namhaften Automobil­herstellers auf „Circle Green“, eine nahezu CO2-neutrale Stahl­variante des finnischen Unternehmens Outokumpu. Damit sinken die Emissionen pro produzierter Abgasanlage um rund 30 Prozent, was jährlich zu Einsparungen von über 8.000 Tonnen CO2 führt. 

© Outokumpu

TEAMWORK UND OPTIMIERTE LIEFERKETTE

Der Erfolg beruht auf einem abteilungs­übergreifenden Miteinander: Einkauf und Vertrieb arbeiteten gemeinsam mit Outokumpu Hand in Hand, um die Umstellung auf CO2-reduzierten Stahl zu ermöglichen. Die intensiven Partner­schaften mit Kunde und Lieferant sowie eine präzise Abstimmung aller Beschaffungs- und Produktions­prozesse waren entscheidend. Roy Juch, verantwortlich für den globalen Einkauf von Rohmaterialien und damit intensiv involviert ins Projekt am Standort in Sachsen, erklärt: „In der Praxis standen wir vor einer sehr komplexen Abfolge, in der alle Beschaffungs­aktivitäten präzise aufeinander abgestimmt sein mussten. Vom Einkauf und der Zuteilung an unsere Lieferanten bis hin zur termin­gerechten Lieferung einzelner Teile und Komponenten an das Produktions­werk – eine optimierte Liefer­kette ist für die termin­gerechte Lieferung unerlässlich. Um das neue Material in die Betriebs­steuerung zu integrieren, mussten die einzelnen Schritte entlang der Liefer­kette präzise aufeinander abgestimmt werden. Die Umstellung aller kunden­bezogenen Materialien auf unseren Produktions­linien in Wilsdruff ist ein klarer Beweis für die hervorragende Zusammen­arbeit aller beteiligten Abteilungen.“

„Wir arbeiten konsequent auf unser Ziel hin, bis 2030 eine CO2-neutrale Produktion zu erreichen und bis 2040 ein CO2-neutrales Unter­nehmen zu werden – für zukünftige Generationen, für die Mobilität von morgen und für die kommenden Jahr­zehnte als Familien­unternehmen.“

Jörg Steins, CEO Purem by Eberspächer und Eberspächer

CO2-NEUTRALITÄT BIS 2040

Der CEO von Purem by Eberspächer und Eberspächer, Jörg Steins, betont: „Wir arbeiten konsequent auf unser Ziel hin, bis 2030 eine CO2-neutrale Produktion zu erreichen und bis 2040 ein CO2-neutrales Unter­nehmen zu werden – für zukünftige Generationen, für die Mobilität von morgen und für die kommenden Jahr­zehnte als Familien­unternehmen.“ Die Nutzung von Circle Green ist dabei ein wichtiger Schritt zur Reduktion von Scope-3-Emissionen. Dazu gehören alle indirekten Treib­haus­gas­emissionen, die nicht direkt durch Eberspächer verursacht werden, aber auf die eigene Geschäfts­tätigkeit zurückzuführen sind. „Für unser Ziel, bis 2040 ein klima­neutrales Unternehmen zu werden, sehen wir die Beschaffung von Stahl mit möglichst geringem CO2-Fußabdruck als eines der größten Potenziale zur Reduzierung dieser Emissionen“, erklärt Steins.


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