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Boris Herrmann

Ein Mann – ein Segelboot

Er hat die härtesten Regatten der Welt bestritten: Boris Herrmann, der derzeit wohl hellste Stern am deutschen Extremseglerhimmel. 2009 gewann er mit Co-Skipper Felix Oehme das Portimão Global Ocean Race und wurde vom Yacht Magazin als schnellster Segler der Welt gefeiert. 2011 folgte das Barcelona World Race. Auf seinem Segelboot NEUTROGENA überquerte Boris Herrmann nach exakt 100 Tagen die Ziellinie der Regatta. 2015 hat Boris auf dem Trimaran „Qingdao China“ nonstop die Nordost-Passage bewältigt. Es war das erste Mal, dass ein Schiff nonstop und nur mit Hilfe von Segeln den Weg durch das eiskalte Nordpolarmeer zurücklegte. Mit seiner Yacht „Malizia II“ will Boris 2020 als erster Deutscher an der prestigeträchtigen Vendée Globe teilnehmen.


In 80 Tage um die Welt

Einmal um die Welt segeln. Ganz allein. Davon hat Boris Herrmann schon als kleiner Junge geträumt. Dreimal hat er mittlerweile den Globus umrundet, aber noch nie als Solist und nonstop. Das soll sich 2020 ändern, wenn der 37-Jährige in das Rennen seines Lebens startet: Die prestigeträchtige Vendée Globe gilt als härteste Einhand-Regatta der Welt und führt ohne Zwischenstopp von der französischen Atlantikküste einmal über alle Ozeane und zurück.

Trocken und warm bleiben

Seglerisches Können, Mut und Erfahrung sind nötig im einsamen Kampf gegen die Naturgewalten - allerdings nutzlos, wenn die Technik versagt: „Wenn irgendetwas kaputtgeht, was ich nicht austauschen oder selbst reparieren kann an Bord, dann ist das Rennen für mich zu Ende." Und Boris Herrmann weiß auch, wie wichtig eine wirkungsvolle Marineheizung für den sportlichen Erfolg ist: „Selbst bei extremer Witterung mit großen Temperaturunterschieden, ständiger Feuchtigkeit und nasser Kleidung bleibt es unter Deck trocken und warm.“


Bedeutung sauberer Meere

Für den Niedersachsen steht indes nicht nur der sportliche Erfolg, sondern auch die Umwelt im Fokus. So sammelt sein Schiff unterwegs über einen speziellen Sensor wertvolle Daten für die Klimaforschung. „Als Hochseeregattaprofi will ich mehr tun, als einfach nur so schnell wie möglich von A nach B zu segeln“, erklärt Boris, der zudem Kinder bei einem Schulprojekt an seinen Segelabenteuern teilhaben lässt , um sie so für das Thema Klimawandel zu sensibilisieren: „Wir müssen mit unserem Element sorgsam umgehen und dafür sorgen, dass der Nachwuchs die Bedeutung sauberer Meere versteht und verinnerlicht“.

Website Boris Herrmann

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