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Dieselpartikelfilter und SCR-Systeme kombiniert

Dieselpartikelfilter reduzieren den Rußausstoß von Nutzfahrzeugmotoren auf ein Minimum. Und mittels selektiver katalytischer Reduktion (SCR) bekommt man die Stickoxid-Emissionen in den Griff. Deshalb lag für die Eberspächer Entwicklungsingenieure nichts näher, als beide Verfahren zu verbinden. Das Ergebnis: Ein zukunftsweisendes System, das sowohl die Rußpartikel- als auch die Stickoxid-Emissionen um über 90 % verringert.

Erste Reinigungsphase: Oxidationskatalysator und Partikelfilter

Zunächst durchströmen die Abgase den Oxidationskatalysator. Dieser setzt die Kohlenwasserstoffe und das Kohlenmonoxid zu Kohlendioxid und Wasser um. Außerdem wird ein Teil des Stickstoffmonoxids (NO) zu Stickstoffdioxid (NO2) oxidiert.

Im nachgeschalteten Partikelfilter reagiert das NO2 mit dem abgelagerten Ruß zu NO und CO2. Die Ablagerungen werden abgebaut – das System regeneriert sich. Anschließend wandelt die katalytische Schicht des Partikelfilters das bei der Rußverbrennung entstandene NO wieder in NO2 um, sodass neuer Rußbrennstoff verfügbar ist.

Damit auch bei niedrigen Betriebstemperaturen eine optimale Filterregeneration möglich ist,  wird dieses „passive“ System mit einem aktiven Verfahren (z. B. einer Kraftstoff-Nacheinspritzung) gekoppelt.

Zweite Reinigungsphase: SCR-Katalysator

Nach dem Durchströmen der Filtereinheit gelangt das Abgas in den SCR-Katalysator: Hier werden die Stickoxide entfernt. Dazu wird dem Abgas – unter Einsatz modernster Regelungselektronik – eine präzise dosierte Menge Harnstoff zugeführt, der sich dann zu Ammoniak und Kohlendioxid zersetzt. Der Ammoniak reagiert auf dem Katalysator mit dem Stickstoffmonoxid und dem Stickstoffdioxid des Abgases – zurück bleiben Stickstoff und Wasser: Eine wirklich saubere Sache!




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Die Zukunft der Abgastechnik hat begonnen