So funktioniert die Lambdasonde
Für die volle Entfaltung der Katalysatorwirkung ist ein optimales Kraftstoff-Luft-Gemisch (Verhältnis 1:14) erforderlich. Die intelligente Technik der Lambdasonde ermittelt den Restsauerstoffgehalt im Abgas und liefert so einen Wert, mit dem die Gemischbildung geregelt werden kann.
Messgrundlage ist eine elektrische Spannung, die in der Sonde entsteht – durch die Differenz zwischen der Sauerstoffmenge in der Außenluft und dem Sauerstoffgehalt des Abgases.
Erfasst wird diese Spannung von zwei hauchdünnen Elektroden, die mit der Außenluft bzw. mit dem Abgas in Kontakt stehen. Grundmaterial der Lambdasonde ist ein für Sauerstoff-Ionen durchlässiges Keramikmaterial – in der Regel Zirkondioxid.