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Die Abgasklappe
 
Kennen Sie sie schon - die kleine Klappe mit der großen Dämpferwirkung?
 
Wenn sie bei niedrigen Drehzahlen eins von zwei Abgas-Endrohren zumacht, verschluckt sie rund zwei Drittel der tiefen Abgasgeräusche. Technisch ausgedrückt: Die tieffrequenten Mündungsgeräusche sinken im Vergleich zu einer Anlage ohne Abgasklappe um bis zu 10 Dezibel. Damit wird die empfundene Lautstärke glatt halbiert.
 
Leise, leise durch die Stadt
 
Bei der Stadtfahrt und verstärkt im Schub-Betrieb, z.B. beim Verzögern vor Ampeln, dominieren die tieffrequenten Mündungsgeräusche. Mit geschlossener Abgasklappe kann man sich deshalb „flüsternd“ durch die Stadt bewegen. Die lärmgeplagten Bewohner werden es zu schätzen wissen. Und selbst fährt man natürlich auch komfortabler.
 


Klappe auf für volle Leistung

 
Bei schnellerer Fahrt steigt die Tonhöhe im Mündungsgeräusch. Eine Dämpfung der tiefen Töne bringt dann nichts mehr. Zumal bei hohen Geschwindigkeiten ohnehin nicht das Mündungsgeräusch, sondern die Roll- und Fahrgeräusche überwiegen. Wichtiger als die Tieftondämpfung wird deshalb die Verringerung des Abgasgegendrucks, dazu wird die Klappe geöffnet. Das Gas strömt jetzt durch beide Endrohre, der Abgasgegendruck sinkt, der Motor kann seine volle Leistung ausspielen.
 
So funktioniert die Abgasklappe
 
Eine außen am Endrohr montierte Unterdruckdose schaltet die Abgasklappe. Der dazu gehörige Saugdruck wird mit einer im Kabelbaum verlegten Schlauchleitung zugeführt. Die Ansteuerung mit dem Motorsteuergerät erfolgt drehzahl-, last- und temperaturabhängig auf ein Elektroumschaltventil. machen und ändern.



 

 



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